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Infos für Interessierte

Infos für Interessierte

#1 von Birgit - Admin , 08.05.2012 08:20

Praktikumsdauer und Bewerbungsfristen

Praktika dauern üblicherweise 1 - 3 Monate (je länger, desto besser). Das Praktikum kann im Prinzip jederzeit angetreten werden, die Bewerbungen sollten aber möglichst ein paar Wochen Vorlauf haben, damit sich der Volontär auf seinen Aufenthalt gut vorbereiten kann.

Praktikumsort

Das Praktikum wird an der Diani Busara Junior School absolviert. Es ist eine private Grundschule vom Kindergarten 1-3 und Primary school 1 - 8. Klasse. Es sind ca 400 Mädchen und Jungen ab 3 Jahren in der Schule.
Die Schule ist in Ukunda und auch in der Nähe von dem bekannten Ferienort Diani Beach mit seinen Traumstränden.


Ansprechpartner


In Deutschland ist Ihre Ansprechpartnerin die Vereinsvorsitzende Birgit Alexakis, die über eine Handynummer jederzeit erreichbar ist. Bei jeglichen Problemen können wir durch unsere Kontakte ( auch Deutsche in Diani) jederzeit helfend eingreifen.
In Ukunda/Tiwi ist Ihr Ansprechpartner der Schuldirektor Philip Oniango. Er ist ein hilfbereiter, sehr engagierter und freundlicher Mensch, mit dem Sie sicher prima auskommen werden. Er steht Ihnen mit Rat und Tat jederzeit zur Seite.

Finanzen


Wie bei anderen Auslandspraktika könnten für viele Bewerber die Finanzen eine relativ große Hürde darstellen, da der Verein selbst leider keine Zuschüsse für Flug Unterkunft oder gar ein Praktikumsentgelt anbieten kann. Im Gegensatz zu einigen anderen Auslandspraktika fallen bei uns aber keine Vermittlungsgebühren o.ä. an.. Folgende Summen sollten in etwa einkalkuliert werden:

Hin- und Rückflug

Flugpreise sind schwer zu kalkulieren, da sie stark von der Periode abhängen, in der man fliegt. Man sollte aber für Hin- und Rückflug etwa 550.-bis 950.- Euro einkalkulieren. Günstigste Flüge findet man unserer Erfahrung nach bei den Suchmaschinen
http://www.cheaptickets.de/ oder http://www.billiger-reisen.de/
Mitunter ist es am günstigen, wenn man einen Flug nach Nairobi bucht und einen Weiterflug nach Mombasa (für ca.50 - 100 Euro) bucht. Für einen Weiterflug recherchiere man z.B. bei den Fluglinien
Kenyan Airwyas (www.kenya-airways.com) Airkenya (http://www.airkenya.com/) Fly540 (http://www.fly540.com/)
Da es für den Verein nicht auf eine Woche früher oder später ankommt, lohnt es sich durchaus, ein wenig Zeit in die Flugsuche zu investieren, da man z.T. bis zu einigen Hundert Euro sparen kann, wenn man einfach nur 3 Tage früher oder später fliegt (oftmals, wenngleich nicht zwangsläufig, sind Flüge am Sonntag oder Montag günstiger als an anderen Tagen).

Impfungen


Je nach Vorimpfungen und persönlichem „Sicherheitsbedürfnis“ sind unterschiedliche Kosten einzukalkulieren. Auf jeden Fall sollte man sich auch bei seiner Krankenkasse erkundigen, da diese inzwischen sehr häufig Kosten für viele Impfungen übernehmen! Ferner empfiehlt es sich, dies mit Tropenärzten und/oder Tropeninstituten abzusprechen. Gute Anlauf- und Beratungsstellen können auch die Reiseimpfberatungsstellen des Gesundheitsamtes sein (bei Impfungen wird hier keine Praxisgebühr fällig).
Eine gute Adresse ist z.B. das Tropeninstitut Freiburg (www.tropenmedizin.de), auf deren Internetseite man einen Fragebogen zur bisherigen Krankheitsgeschichte, Impfungen, Art des Auslandsaufenthalts etc. ausfüllen und anschließend dem Institut online zusenden kann. Wenige Tage später erhält man einen persönlichen Beratungsbrief. Das Ganze kostet zwar etwa 20 Euro, man kann aber von da an jederzeit das Institut anrufen, um kostenlos weitere Beratungsgespräche zu führen.
Folgende Impfungen werden empfohlen (inkl. Kosten):
- Tetanus, Diphtherie, Polio (normalerweise keine Kosten, da auch in Deutschland geimpft)
- Hepatitis A + B: Muss normalerweise 3 Mal gespritzt werden: etwa 65 Euro pro Impfung (Hepatitis. B nicht unbedingt nötig, da es sich hier um eine sexuell übertragbare Krankheit handelt)
- Meningitis 25 Euro - Typhus 50 Euro - evtl. Gelbfieber: 40 Euro
etwa 330 Euro (maximal) – einiges kann evtl. von Krankenkasse übernommen werden
Generell gilt: Es gibt hier auch Deutsche, die schon Jahre in Kenia wohnen und nicht gegen Meningitis, Typhus, Gelbfieber geimpft sind. Hier gilt es nach persönlichem Sicherheitsbedürfnis und nach Absprache mit Experten seinen eigenen Weg zu finden.

Malariaprophylaxe

Es wird meist empfohlen vor der Ankunft in Kenia damit zu beginnen. Nimmt man (und verträgt man!) beispielsweise Lariam, sollte 2-3 Wochen vor Abreise mit der Einnahme begonnen werden. Eine kostengünstigere Alternative wäre es, erst in Kenia mit der Prophylaxe zu beginnen. In diesem Falle wäre vor allem zu Beginn des Aufenthaltes in Kenia erhöhte Vorsicht geboten (z.B. viel Antimückenmittel wie z.B. Autan oder NoBite benutzen). Hier ist aber zu beachten, dass dies von vielen Tropenmedizinern nicht empfohlen wird. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für Malariaprophylaxe, also vorher nachfragen!

Krankenversicherung


In jedem Fall muss eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden! Für eine Dauer von maximal 42-60 Tagen Aufenthalt im Ausland (je nach Anbieter) im zu versichernden Jahr gibt es Angebote in Höhe von etwa 8-15 Euro. Wer plant, länger in Kenia zu verweilen, sollte eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen – diese kostet etwa 25-40 Euro pro Monat (Anbieter sind z.B. ADAC, Würzburger Versicherung,...).

Unterkunft und Verpflegung

Volontäre wohnen in unserer Volontärwohnung in Ukunda.

Für die Verpflegung sollte pro Tag mit ca. 2-8 Euro gerechnet werden. Dies hängt stark davon ab, „wie“ man in Kenia essen möchte: In einem kenianischen Restaurant (lecker und empfehlenswert!) wird man für 1,00 - 2,00 Euro gut satt. Isst man am Strand (auch ganz nett), werden etwa „halbe deutsche Preise“ oder mehr für eine Mahlzeit fällig.

Aufgaben

Der Aufgabenvielfalt während des Volontariats sind nur wenige Grenzen gesetzt. Zudem übernehmen Praktikanten oftmals Deutsch- und/oder Computerunterricht. Da es viele deutsche Touristen an der Südküste gibt, haben die Kinder mit Deutschkenntnissen später im Tourismusbereich bessere Berufschancen. Es kann auch im Kindergarten gearbeitet werden oder Sportunterricht gegeben werden und und und.

Kleiderordnung

Wir erwarten, dass sich der Volontär der dortigen Gesellschaft anpasst. Die Gegend ist sehr muslimisch geprägt, die unmittelbare Nachbarschaft und ein Teil der Kinder sind muslimisch. Deshalb ist es wichtig seine Kleidungswahl darauf einzustellen. Das heißt: Nicht in Shorts und Spaghettishirts zum Unterricht kommen, sondern in normalen Blusen oder T-Shirts und mind oberschenkellangen Hosen oder Röcken. Männliche Volontäre bitte auch in mind. knielangen Hosen und normalen Shirts. Das Problem ist, dass nicht nur die Gefühle der Bevölkerung verletzt werden, sondern der Ruf der Schule großen Schaden nimmt.

Visum
Zunächst mal benötigt man für die Einreise einen Reisepass, der bei Ankunft noch mindestens sechs Monate lang gültig sein muss und der noch 2 leere Seiten aufweist! Für das Visum, das am kostengünstigsten bei Ankunft direkt am Flughafen Mombasas (oder Nairobis) beantragt werden kann, müssen weitere 50 USD oder 40 Euro einkalkuliert werden.

Internationaler Studentenausweis
Die Anschaffung eines solchen Ausweises kann sich durchaus lohnen, da man mit diesem Rabatte bei manchen Toruristen-Angeboten wie z.B. einer Safari erhalten kann. Kosten: 12 Euro (http://www.isic.de/). Achtung: Gewöhnliche Immatrikulationsbescheinigungen oder inneruniversitäre Studentenausweise werden nicht akzeptiert!

Gesamtkosten

Flug 400-950 Euro
Impfungen bis zu 350 Euro (Krankenkasse!)
Malariaprophylaxe 50 Euro
Unterkunft & Grundverpflegung 180.-bis 250.- Euro pro Monat
Visum 40 Euro

Währung in Kenia & Umtausch

Die kenianische Währung ist der kenianische Schilling. Der Wechselkurs beträgt etwa 1:100, für einen Euro bekommt man also ca. 100 Schillinge, wenn man Glück hat 110.
Keinesfalls sollte man sein Geld schon in Deutschland (ungünstige Wechselkurse) wechseln.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Kenia sicherlich höher als in Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, ist hier ebenfalls höher. Dennoch klingen Warnungen des Auswärtigen Amtes meist dramatischer als die Situation vor Ort letztlich ist und es besteht aus beiderlei Hinsicht (Verkehr und Kriminalität) kein Anlass zur Panik. Denn Unfälle passieren letztlich doch selten und wer im Hinblick auf Kriminalität ein paar „Sicherheitsregeln“ beachtet, hat auch sehr gutetChancen aus Kenia zurückzukommen ohne überfallen worden zu sein.
In einem Reiseführer („Kenia“ von Hartmut Fiebig, Reise Know How Verlag), der hiermit sehr empfohlen wird, steht hierzu u.a. „viele ausländische Besucher ... legen ein so ungeschicktes und naives Verhalten an den Tag, das einer Aufforderung zum Betrug und Diebstahl an ihnen geradezu gleichkommt.“
Mit andern Worten: Man muss schon ein bisschen aufpassen, wo man wann hintappt. Wer auf sich aufpasst, nicht dumm-naiv durch die Straßen flaniert, und nachts nicht durch unbeleuchtete, unbekannte Winkel läuft, dem sollte eher nichts passieren, auch wenn hierfür natürlich keinerlei Garantie gegeben werden kann.

Freizeit

In der Umgebung des Einsatzortes gibt es zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Der traumhafte Strand (Diani Beach), von dem schon die Rede war, ist keine 5 km vom Einsatzort weg und problemlos mit einem Matatu (Massentaxi) zu erreichen (kleiner Tipp: da einem am Strand sehr viele Nerven raubende Beach Boys belästigen, empfiehlt es sich oftmals, sich direkt vor einem der zahlreichen Hotels niederzulassen, da Beachboys dort „Zugangsverbot“ haben.
Von Diani aus lassen sich zudem auch Safaris z.B. in die Nationalparks Tsavo Ost, Tsavo West, Amboseli oder Masai Mara organisieren.
Mombasa ist nur 35 Kilometer entfernt und sicherlich mehr als nur einen Tagesausflug wert.
Lohnenswerte Tagesausflüge sind darüber hinaus z.B. das Ngomongo-Village (in dem traditionelle Häuser verschiedener kenianischer Stämme nachgebildet sind), der Bamburi bzw. René Haller Nature Park (der vielmehr ein natürlich gestalteter Tiergarten ist), bedingt Mamba Village (ein Krokodil- und Schlangenpark nördlich von Mombasa, der besser sein soll als die entsprechenden Angebote bei Diani Beach), Shimba Hills Nationalreserve (in kaum einem anderen Gebiet gibt es so viele Elefanten auf so kleinem Raum), Chale Island und Wasini Island (für alle Taucher und Schnorchler ein absolutes Muss!).


Diese kleine Info gibt erstmal einen ersten Einblick auf das, was auf die Volontäre zu kommt.

Es ist auf jeden Fall eine spannende, abenteuerliche und lehrreiche Zeit und für fast jedes Alter geeignet. Es müssen also nicht nur Jugendliche sein!

Wir freuen uns auf Sie!

Bei Fragen einfach eine email senden an FutureforkidseV@yahoo.de oder anrufen: 07735 1848 mobil: 0151 21 00 55 48


Birgit - Admin

 
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zuletzt bearbeitet 18.09.2012 | Top

   

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