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Berichte von unseren Volontären » 3.12.2012 Bericht Fabienne Nr 2

3.12.2012 Bericht Fabienne Nr 2

#1 von Birgit - Admin , 03.12.2012 13:44

2. Bericht!

Letzte Woche war am Donnerstag Graduation! Darauf haben sich hier alle Schulkinder Lehrer, Schulleiter und Familienmitglieder gefreut! Die Kinder hatten zwei Tage davor frei um sich für das große Ereignis vorzubereiten. Schüler und Schülerinnen kamen mit einer neuen Haarfrisur, Lehrerinnen haben sich ein neues Gewand schneidern lassen, Ehrengäste wurden eingeladen, die Schule wurde durch geputzt, Essen wurde schon vorbereitet. Dann kam der große Tag! Begonnen wird die Feier natürlich mit dem Hissen der kenianischen Flagge. Jeder steht auf und eine Gruppe von Schülern kommt hintern Schulgebäude hervor. Es wird um Erlaubnis gefragt die Flagge zu hissen, danach folgen Taten. Der Morgen wurde durch Reden und Vorführungen der Klassen gestaltet. Jede Klasse hat etwas vorgesungen und dabei haben sie neben her noch getanzt. Alle Lehrer und Mitwirkenden der Schule wurden noch den Familien vorgestellt. Zur Feier des Tages gab es noch einen Kuchen, der an alle Anwesenden verteilt wurde. Als ich den Kuchen im Office vom Direktor sah, hab ich gedacht er würde nicht ausreichen. Ich war auch gespannt wie sie Ihn an so viele Menschen verteilen wollen. Aber Kenianer haben ihre ganz eigene Lösung an solche Probleme heranzugehen. Ganz im Gegenteil sie sehen gar keine Hürde darin. Der Kuchen wird einfach zerkleinert in ganz viele kleine Stücke. Dabei kommt es nicht darauf an ihn in viele möglichst gleich große schön geschnittene Stücke zu teilen. Nein er wird einfach klein gemacht, in einen Suppenteller gehäuft und rumgereicht. Ich bin echt beeindruckt wie gut dass alles geklappt hat. Hier lernt man dass man sich nicht über alles den Kopf zerbrechen muss. Hakuna Matata! Ist hier nicht nur eine Floskel sondern es wird hier zum Lebensmotto. Die Lehrer sind sehr freundlich und bemüht mich in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Ich habe mich mit vielen von ihnen angefreundet. Abgeschlossen wird der Tag mit einem Essen. Auch meinen Freunde die mich an dem Tag bei der Graduationfeier besucht haben, hat es gut gefallen. 
Ich habe hier schon gleich am Anfang gemerkt dass wenn man hier in Afrika ist, das europäische Denken ablegen muss. Nicht nur die Zeit tickt hier ganz anders. Als ich mir die Schule zum ersten Mal angeschaut hatte, waren nicht nur positive Gefühle in mir. Ich war etwas schockiert. Ich kann nicht genau sagen wegen was genau, aber es war irgendwie das gesamt Paket wie in afrikanischen Schulen unterrichtet wird. Dabei ist die Schule verglichen zu staatlichen Schulen laut der Schüler, Lehrer und Bevölkerung viel besser! Die Kinder bekommen mehr Aufmerksamkeit und sind besser betreut. Der Direktor hat große Visionen an denen er arbeitet. Wenn man aber mit dem Bewusstsein hingeht dass die Schule erst seit einem Jahr existiert, ist es beeindruckend wie sich schon vieles hier eingependelt und entwickelt hat. Es gibt noch viel zu tun, aber es gibt auch schon große Pläne für die Zukunft. Die Kinder gehen hier gerne zu Schule und viele von ihnen wollen in ihrer Pause zwischen ihren Prüfungen, die in meiner ersten Woche waren, noch etwas Deutsch lernen. Ich bin gespannt wie sich das Projekt weiter entwickelt. Wir haben jetzt erst einmal Schulferien und nächstes Jahr soll es einen Schulbus geben. Es war geplant dass ich jetzt erst einmal ins Kinderheim nach Kwale gehe, wie es jetzt weiter geht steht noch aus, da es ein paar kleine Probleme gibt, die wir sicherlich gelöst bekommen! Hakuna Matata!


Birgit - Admin

 
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