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1. Bericht von Jannik am 4. Februar 2013

#1 von Birgit - Admin , 04.02.2013 21:05

Jambo,
zuerst einmal möchte ich mich ein wenig vorstellen, ich bin Jannik Frankenstein aus dem Kreis Reutlingen in der nähe von Stuttgart, bin 20 Jahre alt und werde nach meinem Volontariat eine Ausbildung zum Fachinformatiker-Systemintegration beginnen, soweit zu mir.

Meine ersten Tage hier in Kenia waren einerseits ein Schock aber auch ein Traum, zuerst einmal direkt von -3 °C in eine schwüle Hitze bei 32°C.
Am Flughafen wurde ich von dem Fahrer meiner Cousine abgeholt, da sie und ihr Freund noch in Diani Urlaub machten. Auf der fahrt zu ihrer Villa konnte ich schon einiges sehen und war im ersten Augenblick etwas geschockt, da ich mit einem komplett anderen Bild nach Kenia gekommen bin.
Dank den 2 konnte ich die ersten 2 Tage noch das Luxusleben in Diani genießen. Und sie zeigten mir auch einige Sachen bei denen ich hier aufpassen musste und die ihrer Meinung nach wichtig sind um hier vor Ort als Mzungu ( Weißer) nicht ausgenommen zu werden.

Dann traf ich mich an meinem 3. Tag in Kenia mit Philip dem Direktor der Schule, er zeigte mir die Wohnung für die Volontäre, und lud mich auch direkt zum Abendessen an diesem Tag bei sich zu Hause ein. Das Angebot konnte ich natürlich nicht ausschlagen und hatte somit meine erste Kenianische Mahlzeit am 3. Abend.

Die folgenden Tage hatte ich nun Zeit ein wenig die Gegend auszukundschaften und mich mit einigen Nachbarn anzufreunden, welche Abends einfach im Haus gestanden sind mit einem Teller voller Essen und einer Einladung nach dem Essen zu ihnen zu kommen.

Am Dienstag den 8. Januar war dann Schulanfang, Philip holte mich ab und zeigte mir den Weg zur Schule, wo wir dann um kurz vor 8 Uhr eintrafen, wo die Kinder schon fleißig am säubern der verstaubten Klassenräume waren. Philip stellte mich den Sekretärinnen und den anderen Lehrkräften vor. Nachdem die Kinder fertig waren mit den Klassenzimmern gab es eine Versammlung auf dem Schulhof bei der Philip eine Rede hielt und einen neuen Lehrer sowie mich den Schülern vorstellte, worauf diese ein Lied anstimmten um uns Willkommen zu heißen.

Danach traf ich mich mit Philip in seinem Büro um erstmal zu besprechen was für eine Aufgabe ich hier überhaupt übernehmen sollte. Da ich der Meinung war, Unterrichten ist ja nicht schwer, sagte ich ihm das ich Deutsch unterrichten könnte. Nachdem das geklärt war zeigte er mir meine erste Klasse, und nun war ich auf mich allein gestellt. Wobei sich dann leider doch herausstellte das es einen Grund hat damit man als Lehrer in Deutschland davor studiert hat:)
Also war das erstmal auf Eis gelegt, mein Glück in diesem Fall ist, das an der Schule zurzeit einen kenianischen Deutschlehrer ist mit welchem ich nun gemeinsam unterrichte. Bis ich mir sicher genug bin und es auf ein neues alleine versuchen werde.

Nun bin ich zurzeit montags bis mittwochs zusammen mit Herr Katana dem Deutschlehrer im Unterricht. Donnerstags und freitags bin ich dann im Moment noch in der Babyclass, bis ich dann selbst Deutsch unterrichten werde.


Der Bericht kommt leider erst jetzt, da ich Probleme mit meinem Netbook hatte. Welche nun dadurch gelöst wurden das mir ein Deutsches Ehepaar freundlicherweise die passende Software aus Deutschland zum reparieren mitgebracht hat.

Diesen 2 habe ich letzten Freitag dann noch die Schule gezeigt, da sie eigentlich ein schon etwas älteres Projekt unterstützen und sie gerne mal ein Projekt sehen wollten was erst 1 Jahr lang existiert.
Sie waren sehr begeistert was hier bereits geleistet wurde.
Wir hatten die Möglichkeit in jeder Klasse, von der Babyclass bis zur 8. Klasse, jeweils eine Schulstunde dem Unterricht beizuwohnen. Was ihnen die unterschiedlichen Unterrichtsmethoden der Lehrer zeigte, welche jedoch im Gegensatz zu den Government Schulen viel mehr den Methoden aus Deutschland ähneln meinten die 2.

Nach meinem Rundgang mit ihnen haben sie mich eingeladen zusammen mit ihnen noch ein Kinderheim in der nähe anzuschauen bei welchem sie auch einen Besuch angemeldet hatten.
Was ich natürlich sehr gerne angenommen habe.
Dabei konnte ich 2 Volontären bei der Arbeit zuschauen welche ich schon 2 Wochen davor kennengelernt hatte aber noch nicht wusste wo sie nun genau arbeiteten.

Am ende des Rundgangs im Kinderheim haben sie mir noch angeboten das sie mir das Projekt zeigen, in welchem sie mitarbeiten. Das wird nun voraussichtlich diesen Donnerstag sein.

Mein Alltag sieht im Moment in etwas so aus, morgens geht es in die Schule bzw. in die Babyclass, und mittags gehe ich zu Herr Katana (dem Deutschlehrer) und er lehrt mich ein wenig Kiswahili, danach folgen dann die spontanen Aktivitäten.

Soweit erstmal von mir, der nächste Bericht wird nicht so lange auf sich warten lassen wie dieser:)

Liebe Grüße
Jannik


Birgit - Admin

 
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