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Abschlussbericht von Sonja - 25.08.2013

#1 von Bettina , 25.08.2013 17:36

Jetzt ist man schon fast drei Wochen wieder zu Hause und hat noch immer keine Zeile getippt. Aber ich glaube, dass die Erinnerungen so lebhaft sind, dass das auch nach längerer Zeit nichts ausmachen würde.

Inzwischen hat man sich an den europäischen Luxus wieder gewöhnt und die Kontakte zu den Freunden in Kenya sind geknüpft. Jedem musste man versprechen, dass man wiederkommt und das hab ich mit Freuden getan, da ich es definitiv vorhabe, denn man vermisst ja schon so Manches. Die Menschen, der Wind bei einer schnellen Fahrt auf einem Piki-Piki, kenianische Frostbeulen am Strand bei 30° im Schatten...Sand unter den Füßen...Die Ärmchen der kleinen Kinder an der Schule und ihre Freude einen zu sehen. Die einfachen Verhältnisse, die Freude der Menschen, wenn man ihnen etwas Gutes tut. Das “Jambo!” auf den Straßen...Wie können wir hier nur immer mehr verlangen und mit dem, was wir haben, nicht zufrieden sein?

Die meisten hier sind viel zu verwöhnt, um sich unter dem Begriff “Armut” wirklich etwas vorstellen zu können. Ein auf Holzpflöcke montiertes Dach aus schilfartigem Material und ansonsten kein Hab und Gut außer den Klamotten am Leib sind Bilder, die man so nicht mehr vergessen wird, vor allem, weil man weiß, dass ein paar Meter weiter ein Haus aus Stein steht (noch immer kein europäischer Standard, aber trotzdem um einiges besser!), in der eine Familie wohnt mit Fernseher, Stereoanlage und warmen Wasser, genug zu Essen, mehreren Garnituren Kleidung, usw. Es wird einem so viel bewusster, wie gut man es eigentlich hat, vor allem wenn man bei Freunden sitzt, die Bilder zeigt und einfach nur erzählt und so eine Art Film im Kopf Revue passieren lässt.

Kenia war eine Zeit, die viele Adjektive verdient, positive wie negative, aber ich will keine einzige der Erfahrungen die ich dort gemacht habe, wirklich missen. Klar, es gibt welche, die man lieber nicht gemacht hätte, aber das passiert sonst auch, egal, wo man ist. Fakt ist, dass ich es nochmal machen möchte. Ich weiß nicht wann, aber ich will.
Zu guter Letzt möchte ich ein großes Danke schön los werden. Danke an eine geile Gruppe, an den Staff, die Kinder und alle zu Hause, die mich auch von dort immer unterstützt haben!

 
Bettina
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RE: Abschlussbericht von Sonja - 25.08.2013

#2 von Birgit - Admin , 07.09.2013 14:18

Hallo Sonja, ich werde Deine Berichte vermissen ! Ich danke Dir und auch allen anderen Volontären für die Zeit, die Ihr in der Diani Busara Junior School geholfen habt! Ihr seit eine große Bereicherung für die Schule.

Asante Sana und hoffentlich kommt Ihr wieder oder vergesst uns und unsere Arbeit in Kenia nicht ganz!
Gruß, Birgit


Birgit - Admin

 
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Bericht von Verena
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