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Bericht von Janne am 19. September 2014

#1 von Birgit - Admin , 19.09.2014 16:41

Meine Zeit im Paradies

Nun ist es schon so weit und meine 80 Tage in Kenia sind vorüber. Ich sitze momentan am Flughafen in Istanbul und warte bis ich endlich wieder zu Hause bei meinen Lieben bin, obwohl ich es noch gar nicht fassen kann, dass die Zeit schon wieder vorbei sein soll. Für mich verging es rasend schnell und ich habe jeden Moment in Kenia genossen. Nach einem langsamen Warmwerden mit den Lehrern und den Schülern habe ich alle ganz schnell in mein Herz geschlossen, sodass die ersten 6 Wochen mit viel Deutschunterricht, einigen Ballspielen, Tänzen und Liedern vorbeiging. In den Ferien war leider nicht wirklich Arbeit für mich da, sodass ich mich dann einfach direkt in den Klassen mit reingesetzt habe und dort einigen Spaß mit den Kindern und Lehrern hatte. In den Ferien sind auch alle viel lockerer und entspannter geworden, sodass wir immer viel zu lachen hatten in den Pausen!
Nach einem super Schulstart hatte ich dann 2 Wochen Ferien, in denen ich die meiste Zeit an dem traumhaften Strand von Diani Beach verbracht hatte, sodass ein richtiges Urlaubsfeeling aufkam. Natürlich machte ich auch einige Ausflüge, die alle wunderbar waren. Kenia ist wirklich sehr vielseitig und sehenswert, sodass eine Reise (auch nur als Tourist) sehr zu empfehlen ist. Nach 2 kurzen und badereichen Wochen war es endlich wieder soweit und die Schule ging los. Ich habe mich riesig darauf gefreut, die Kinder und die Lehrer wieder zusehen, da jeder Tag mit ihnen super viel Spaß macht. Ich wurde auch sehr freudig von allen begrüßt, sodass dann gleich mit vielen verschiedenen Aufgaben durchgestartet wurde. Da den Lehrern langsam bewusst wurde, dass ich in 2 Wochen wieder in Deutschland sein werde, hat insbesondere Silas super Aufgaben für mich parat gehabt. Mittlerweile habe ich mich auch in Mathe eine Klasse erobert und bin jeden Tag mit dem Lehrer in den Unterricht, um dann den Kindern beim Lösen ihrer Aufgaben zu helfen. Das machte mir richtig viel Spaß, da gerade so die langsameren Lerner die Möglichkeit haben, nochmal Fragen zu stellen und den Stoff besser verstehen können. Mittlerweile sind auch 2 weitere Volontäre eingetroffen, die super Materialen für die Kinder mitgebracht hatten, sodass die Games Time mit viel Fußball, Handball, Malen und Volleyball verbracht wurde. Leider rückte nun die Abreise immer näher und ich versuchte noch so viel wie möglich in der Schule machen zu können. Nach einer tollen Zeit musste ich nun Abschied von allen nehmen, was mir gar nicht leicht fiel, da alle immer total lieb und herzlich zu mir waren. Es wurden noch viele Kontaktdaten ausgetauscht und nach ein paar sehr emotionalen Tagen bin ich dann in meine Maschine in Richtung kühlem Deutschland geflogen. Nun realisiere ich langsam dass dieses Abenteuer vorbei ist und freue mich auf meine Familie und das nächste Kapitel was mich erwartet. Jedoch muss ich mich noch daran gewöhnen, dass mich hier keiner mit Jambo begrüßt, da ich den türkischen Händler, die mich auf dem Istanbuler Bazar während meiner Zwischenlandung angequatscht haben, routinierter Weise mit „Jambo“ und „Asante sana“ geantwortet habe. Auch das Deutsch-Englisch ist noch etwas merkwürdig, sodass ich mich in einem Sprachjetlag befinde.
Ich weiß ich habe jetzt nicht sehr detailliert von meinen ganzen Aufgaben berichtet, da ich nicht so viel vorwegnehmen möchte und sich jeder vor Ort auf seine individuelle Weise einbringen soll. Es ist auf jeden Fall viel Eigeninitiative gefragt und man sollte auf jeden Fall offen und motiviert auf alle zu gehen! Ich kann nur für mich sprechen und sagen, dass mich zum einen das Land Kenia mit seiner abwechslungsreichen Natur, dem traumhaften Strand und das schöne Wetter fasziniert. Zum anderen bin ich von den Größteil der Bevölkerung begeistert, da alle sehr offen und freundlich sind und ich mich mit sehr vielen Menschen in Kontakt gekommen bin und richtig viel Spaß hatte. Die Kinder selbst genießen die Aufmerksamkeit und sind meiner Meinung nach für alles dankbar, was man mit ihnen unternimmt und in der Schule veranstaltet. Es hat mir riesigen Spaß gemacht, dort zu unterrichten und ich hoffe den Kindern auch etwas helfen zu können. Die positive Rückmeldung der Lehrer und Zugehörigen der Schule bestärkt mich darin, meine Zeit intensiv und gut genutzt zu haben und ich würde immer wieder nach Kenia kommen wollen, unabhängig davon ob als Tourist oder Volontär. Es war für mich eine erlebnisreiche und sehr eindrucksvolle Zeit, die ich nicht so schnell vergessen werde. Ich hoffe, bald mal wieder hinfliegen zu können und würde dann auch gern die nun neu gefundenen Freunde wiedersehen zu können.

Zukünftigen Volontären oder Nach-Kenia-Reisenden stehe ich auch gern für detailliertere Fragen zur Verfügung!
Damit sage ich Kwaheri und bedanke mich bei allen Volontären, Küchenleuten und Lehrern, die mit mir eine wundervolle Zeit in Kenia verbracht haben.


Birgit - Admin

 
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