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Bericht von Jonas Hartwig Juni bis Juli 2015

Bericht von Jonas Hartwig Juni bis Juli 2015

#1 von Ines , 08.07.2015 09:42

Bericht 2. Juni – 2. Juli, Volontariat Ukunda, Kenia.

Knapp ein Monat ist seit meiner Ankunft hier in Kenia vergangen. Nach einigen Komplikationen auf dem Hinflug mit zwei ausgefallenen Flügen, sowie zwei ungeplanten Übernachtungen in Frankfurt und Addis Abeba bin ich doch noch mit 2 Tagen verspätung in Ukunda angekommen. Die ersten Tage war der Kulturschock sicherlich groß. Doch relativ schnell habe ich mich an die neue Umgebung mit dem afrikanischen Klima, das fremde essen, aber auch an die Selbstständigkeit im Volontärshaus gewöhnt. Sicherlich half mir auch die Arbeit an der Schule dabei, da ich dadurch schnell neue Kontakte knüpfen konnte.
Die Arbeit an der Schule macht mir sehr viel Spaß, auch wenn sie zugleich sehr fordernd und anstrengend ist. Ich unterrichte die Klassen Vier bis Sieben im Fach Deutsch. Direkt zu Beginn ist mir bei den Schülern die Begeisterung für singen aufgefallen, als sie mir einige deutsche und kenianische Lieder vorsangen. Aus diesem Grund habe ich mit den Kindern natürlich ein weiteres Lied auf Deutsch geübt. Mit der vierten Klasse hat es so gut funktioniert, dass Sie dieses Lied mit einer kleinen schauspielerischen Einlage am Cultural Day vorführen werden. Während so gut wie alle Kinder während des Singens voll bei der Sache sind, fallen mir jedoch bei anderen Deutschübungen Leistungs- und Motivationsunerschiede bei den Schülern auf. Dies macht es z.T. schwer für mich den Unterricht so zu führen, dass alle Schüler gefordert aber auch nicht unterfordert werden. Diese Lestungsunterschiede spiegeln sich auch in den dieswöchigen Examen wieder. Dort zeigt sich, dass einige Schüler noch sehr große Probleme mit der Sprache haben. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Schüler etwas aus dem Unterricht mitnehmen. Mir persönlich macht das Unterrichten viel Spaß und es ist schön , dass die man die Kinder für die Sprache immer wieder begeistern kann. Auf der anderen Seite ist es ohne Lehrbücher und ohne einen Lehrplan, an dem sich die Volontäre orientieren können, manchmal ein wenig schwierig. Neben der Aktivität des "Lehrers", helfe ich auch tälich in der Küche. Dort ist es mit dem sehr netten Küchenpersonal immer lustig, wodurch selbst Aufgaben wie das Waschen der ca. 300 Becher Spaß machen.
Wenn keine Einkäufe oder Hausarbeiten anstehen, verbringe ich die Wochenenden meistens an den tollen Stränden von Diani Beach. Dort kann man sich super entspannen und erholen. Auch treffe ich mich häufg mit einigen Lehrern. So haben wir an einem Abend zusammen die kenianische Fußballnationamannschaft vor dem Fernseher angefeuert, sind an einem anderen Tag zusammen an den Strand gefahren, oder treffen uns einfach so um eine Kleinigkeit zu essen.
In wenigen Tagen kommen mit Lisa und Sebastian zwei weitere Volontäre, auf die ich mich schon sehr freue, da dass Haus dann nicht mehr so leer sein wird. Ich denke, dass sie sich auch schnell einleben und genau so viel Spaß haben werden wie ich.

Jonas Hartwig


Ines  
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Neue Volontärswohnung
Ines' letzter Bericht ( Mai 2015)

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